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Google Nexus One USA-Vertrieb eingestellt
posted by Admin - 19.07.2010 um 19:56:15
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Aus für Nexus One nach sechs Monaten

London/Mountain View (pte/19.07.2010/13:01) - Googles Experiment, als Smartphone-Hersteller den Markt aufzumischen, ist gescheitert. Das erst Anfang des Jahres großmundig präsentierte Nexus One wird nur sechs Monate nach dem Start wieder eingestampft. Der eigens eingerichtete Google-Webshop, über den das Telefon exklusiv erworben werden konnte, wird geschlossen. Lediglich für einige Android-Entwickler soll das Smartphone am Leben erhalten werden.

"Google hat seinen Ruf als Smartphone-Hersteller definitiv ruiniert. Der Nexus-One-Misserfolg wird als peinliches Kapitel in die Google-Geschichte eingehen", kommentiert IDC-Analyst John Delaney im pressetext-Interview. Dass Google-CEO Eric Schmidt in einem Zeitungsinterview das Aus des Nexus One damit begründete, der große Erfolg des Smartphones mache ein Nachfolgegerät obsolet, wertet Delaney als kuriose Ansicht.

Dabei war das von HTC produzierte Smartphone in ersten Tests sowohl von der Hardware als auch von der Android-Software nicht schlecht weggekommen. Lediglich die Verkaufszahlen blieben nicht zuletzt durch den Google-Direktverkauf über die eigene Homepage weit hinter Motorolas Android-Konkurrenten Droid sowie Apples iPhone zurück.

"Das Telefon war durch den Direktvertrieb schlichtweg zu teuer. Gerade europäische Kunden sind gewöhnt, ihre Geräte preisgestützt über ihren Mobilfunk-Provider zu erwerben. Darüber hinaus war das Nexus One als Smartphone einfach kein Quantensprung in puncto Ausstattung und Bedienung", sagt IDC-Analyst Delaney.

Die weitere Mobilfunkstrategie des Internetriesen bleibt nach dem Scheitern als Direktverkäufer nebulös. Als Balsam auf die frische Wunde könnten sich allerdings die Wachstumszahlen der Google-inspirierten Android-Plattform erweisen, die laut Gartner im ersten Quartal 2010 mit knapp zehn Prozent weltweitem Marktanteil bereits Windows Mobile überholt hat und nun auch Apples iOS ins Visier genommen hat.

Apple-Probleme als Glücksfall für Google

Medial gesehen kann sich Google derzeit noch glücklich schätzen, dass die eigenen negativen Nachrichten rund um das Aus von Nexus One in der Diskussion um Empfangsprobleme beim iPhone 4 untergehen. "Das ist sicherlich ein glückliches Timing für Google. Gleichzeitig bleibt unterm Strich das Fazit, dass Google mit seinem Smartphone-Experiment schlichtweg gescheitert ist", so Delaney gegenüber pressetext.
Quelle: pte

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Microsoft Handy Kin: Kein Europastart im Herbst
posted by Admin - 01.07.2010 um 16:54:54
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Microsoft stampft Handy-Experiment Kin ein
Kein Europastart - Konzern konzentriert sich auf Windows Phone 7

Wien (pte/01.07.2010/11:10) - Knapp zwei Monate nach dem US-Verkaufsstart ist Microsofts Handy-Experiment Kin bereits wieder am Ende. "Wir haben die Entscheidung gefällt, uns voll auf Windows Phone 7 zu konzentrieren und werden Kin nicht wie geplant ab Herbst in Europa ausliefern", bestätigt Microsoft-Pressesprecher Thomas Lutz auf Nachfrage von pressetext. Nur der Verkauf aktueller Kin-Geräte bei Verizon wird vorläufig fortgesetzt.

"Im Prinzip hatte Microsoft bei Kin die richtige Idee. Man wollte ein Consumer-Angebot schaffen, das sich von Windows Phone 7 abhebt", meint Gartner-Analystin Caolina Milanesi gegenüber pressetext. Denn Microsoft leide darunter, im Handy-Bereich stets mit Business-Kunden in Verbindung gebracht zu werden. Mit der Kompetenz des 2008 übernommenen Unternehmens Danger wollte man das ändern.

Erfolgloses Experiment

Erst Mitte April hatte Microsoft als erste Handys mit eigenem Branding die beiden Kin-Geräte vorgestellt. "Es ist wichtig, dass ein Konzern wie Microsoft auch neue Dinge ausprobiert, um echte Innovation zu ermöglichen", meint Lutz. Microsoft wollte dabei insbesondere ein junges Publikum ansprechen. "Kin war der Versuch, das Wissen von Danger im Messaging-Bereich zu nutzen, um etwas Neues zu bieten. Der Fehler war zu glauben, dass die Nutzer von heute so sind wie jene, die das Sidekick genutzt hatten", sagt Milanesi.

Die beiden Kin-Geräte sind Anfang Mai in den USA zu teils vernichtenden Kritiken gestartet. Dafür war mitverantwortlich, dass die Kin-Geräte zwar mit Smartphone-Kosten, aber nicht der entsprechenden Funktionalität aufwarten konnten. "Konsumenten von heute wollen einfach mehr als nur Messaging, besonders bei dieser Zielgruppe. Keine YouTube-Unterstützung oder Apps waren große Defizite für die Geräte", erklärt die Gartner-Analystin.

Das Kin ist tot, lang leben Windows Phone

Zwar haben sich weder Microsoft noch Verizon offiziell zum Erfolg der Kin-Handys geäußert. Bezeichnend ist allerdings, dass der Mobilfunker zu Wochenbeginn den Gerätepreis um die Hälfte gesenkt hat. Microsoft will indes das Beste aus der Situation machen. Der Konzern wird nach eigenen Angaben das Kin-Team mit seinem Windows-Phone-7-Team zusammenführen. Somit sollen Ideen und Technologien aus Kin in zukünftige Windows-Phone-Releases einfließen.

"Microsoft konzentriert sich mit Windows Phone 7 wieder auf das, was sie am besten können", meint Milanesi. Dort habe das Unternehmen zwar noch einiges in Bereichen von Marketing bis hin zum App-Marktplatz zu tun. "Aber sie haben gewissermaßen Glück, dass die Grenzen zwischen Enterprise und Consumer gerade bei Smartphones weiter verschwimmen. Also wird es möglich sein, mit Windows Phone 7 auch Endkunden anzusprechen", so die Analystin.
Quelle: [pte]

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iPhone Telekom Skype Ärger
posted by Admin - 03.06.2010 um 22:53:11
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http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/iphone-telekom-droht-skype-nutzern-431895/

Nachtrag:
Laut wiwo.de Artikel vom 05.06.2010 überdenkt die Deutsche Telekom ihr Vorgehen gegen den Internet-Telefondienst Skype, die Auswirkung einer Skype-Freischaltung werde analysiert:
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/skype-verbot-der-telekom-auf-dem-pruefstand-432161/

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Mit dem iPad telefonieren?
posted by Admin - 29.05.2010 um 23:18:19
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Apple iPad als Telefon
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7815419/iPad-als-Telefon.html

sipgate iPad VoIP App
http://www.live.sipgate.de/ipad

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Skype überlegt Einführung von Werbung
posted by Admin - 11.05.2010 um 17:46:17
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Zusätzliche Einnahmequelle soll Service kostenlos erhalten

Luxemburg (pte/11.05.2010/13:45) - Der Internettelefoniedienst Skype überlegt die Einführung von Werbung. Josh Silverman, Chief Executive bei Skype, denkt ernsthaft über den Start von Werbebannern nach, die in den VoIP- und Messaging-Services geschalten werden sollen, berichtet der Telegraph. Silverman und sein Team würden sich mit der Möglichkeit beschäftigen, Werbung als zusätzliche Einnahmequelle zu installieren, um so das Skype-Angebot weitgehend kostenlos zu erhalten.

Sollte es tatsächlich zur Umsetzung der Werbepläne kommen, so will Skype das möglichst unaufdringlich für die Nutzer gestalten, verspricht Silverman. Derzeit gibt es keine Werbeschaltungen Dritter in den Kommunikationsangeboten. Skype verdient sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Credits, mit denen ins Festnetz oder auf Handys telefoniert werden kann.

"Skype nutzt seit Jahren Werbung über dynamische Inhalte im Client. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Angeboten, um unsere Nutzer zu erfreuen - also testen wir neue Werbung als eine Möglichkeit, diese Innovationen zu finanzieren", heißt es von Skype auf Nachfrage von pressetext.

Ausbau von Premiuminhalten

Gleichzeitig arbeitet der Kommunikationsdienst auch am Ausbau seiner kostenpflichtigen Premiumangebote, um die Einnahmen zu steigern. Vergangene Woche gab Skype den Start von einigen neuen monatlichen Flatrate-Angeboten bekannt, über die günstige Anrufe in über 170 Länder getätigt werden können. Zuvor gab es Flatrates nur für 40 Länder.

Im September 2009 hatte eBay die Mehrheit an Skype für rund 1,9 Mrd. Dollar and die Investorengruppe Silverlake verkauft. Dabei floss auch Geld zurück an die Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis.
Quelle: [pte]

· Skype

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Kin-Handys von Microsoft
posted by Admin - 13.04.2010 um 19:47:45
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Junge User und soziale Netzwerke statt Business im Fokus

San Francisco (pte/13.04.2010/11:32) - Microsoft hat gestern, Montagabend, wie erwartet eine eigene Handy-Reihe vorgestellt. Mit den beiden "Kin"-Modellen http://kin.com bricht Microsoft klar mit seinem Business-Image aus Windows-Mobile-Zeiten. "Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir speziell für die neue Generation von Nutzern eine mobile Erlebniswelt entwickelt", sagt Robbie Bach, President der Entertainment & Devices Division von Microsoft. Neben Facebook und Co setzt das Unternehmen dabei auch auf die Integration seiner Entertainment-Plattform Zune.

"Die strategische Abkehr von Windows Mobile war sicher eine schwierige Entscheidung für Microsoft, aber die Kunden könnten letzlich davon profitieren", meint Ovum-Analyst Tony Cripps gegenüber pressetext. Vom Look der Oberfläche her erinnern die Touchscreen-Slider bereits an die im Februar angekündigte Windows Phone 7 Series. Doch nutzen die Geräte eine eigene Plattform, die im Gegensatz zum großen Bruder noch keine Apps von Drittentwicklern unterstützt.

Microsoft setzt auf soziale Features

Schon der "Loop" genannte Startbildschirm der Kin-Handys macht klar, dass Microsoft diesmal voll auf die soziale Schiene setzt. Denn dort werden stets aktuelle Informationen aus den sozialen Netzwerken des Users angezeigt. Neben Microsofts eigenen Online-Angeboten sind dabei auch Web-2.0-Größen wie Facebook oder Twitter direkt integriert. Der Nutzer kann dabei Freunde und Kontakte auswählen, deren Updates bevorzugt angezeigt werden. Ein "Spot" am unteren Bildschirmrand bietet indes die Möglichkeit, selbst vom Handy aus einfach Updates auf sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.

Mit Blick auf ein eher junges Publikum kommt bei den Kin-Slidern freilich auch das Entertainment nicht zu kurz. Bei den Geräten sind Microsofts Zune-Angebote einschließlich Musik, Video, FM-Radio und Podcast integriert, sodass sie in dieser Hinsicht jedenfalls die ersten Windows Phones auf dem Markt sein werden. Eine Xbox-Live-Anbindung für Games, wie sie bei Windows Phone 7 in Aussicht steht, bieten die Kin-Geräte aber offenbar nicht.

Hardwarepartner Sharp

Der Partner fürs Hardwaredesign der Kin-Modelle war Sharp. Entstanden sind so zwei Tochscreen-Geräte mit Slider-Tastatur. Das etwas kompaktere Kin One ist auf eine Einhand-Bedienung ausgelegt und in Sachen Hardware-Ausstattung mit Fünf-Megapixel-Kamera und vier Gigabyte integriertem Speicherplatz etwas schlanker. Das größere Kin Two verdoppelt nicht nur den Platz für Musik und andere Inhalte, sondern schraubt auch die Kamera-Auflösung auf acht Megapixel hoch.

Ihren Marktstart haben die Kin-Handys bereits im Mai, zunächst beim US-Mobilfunker Verizon. Der Sprung nach Europa folgt im Herbst. Dann nimmt Vodafone Kin One und Kin Two unter anderem in Deutschland ins Programm.
Quelle: pte

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Mehr als 10 Millionen telefonieren via VoIP
posted by Admin - 07.04.2010 um 23:08:37
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Laut dem Hightech-Verband BITKOM hat sich die Anzahl regelmäßiger Nutzer von Internet-Telefonie in Deutschland im Januar 2010 innerhalb eines Jahres um 18% auf gut 10,3 Millionen erhöht.

Der Bundesnetzagentur zufolge lag das VoIP-Gesprächsvolumen 2009 bei geschätzten 35 Milliarden Minuten – ein Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zu 2008.

· bitkom.org: Erstmals mehr als 10 Millionen Nutzer von Internet-Telefonie

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Skype: Nokia Symbian-Smartphone VoIP-Client
posted by Admin - 03.03.2010 um 18:23:32
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Nokia veröffentlicht Skype im Ovi Store
Symbian-Smartphones bekommen VoIP-Client

Skype kommt auf Nokia-Smartphones (Foto: skype.com)
Espoo/Luxemburg (pte/03.03.2010/11:50) - Nokia und Skype haben heute, Mittwoch, einen Skype-Client für Nokias Symbian-Smartphones vorgestellt. Damit bekommen User weltweit die Möglichkeit, den VoIP-Dienst für günstige Gespräche über Mobilfunk-Datenverbindungen oder auch WLAN zu nutzen. Der Client wird direkt in Nokias Ovi Store kostenlos zum Download angeboten. Zunächst werden knapp zwei Dutzend Geräte unterstützt.

"Skype als König der Internetkommunikation und Symbian als wichtigste Smartphone-Plattform ergibt eine explosive Mischung", sagt Larry Berkin, Head of Global Alliances und GM USA, Symbian Foundation. Damit könnte er auch in Sachen Mobilfunker-Reaktionen recht behalten. Gerade in Deutschland waren im Vorjahr schon die Reaktionen auf Skype fürs iPhone teils schroff ausgefallen.

Mehr Zündstoff als das iPhone

"Mit Skype für Nokia Smartphones können über 200 Mio. Smartphone-Nutzer weltweit die beliebten Skype-Funktionen überall hin mitnehmen", sagt Russ Shaw, Skype General Manager Mobile unter Berufung auf Zahlen von Informa Telecoms und Media. Dem gegenüber Piper-Jaffray-Schätzung waren mit Ende 2009 etwa 78 Mio. iPhones im Umlauf. T-Mobile Deutschland hatte für das Apple-Gerät Skype zunächst blockiert, ehe im Sommer VoIP-Dienste gegen eine zusätzliche Grundgebühr freigegeben wurden.

Nokia-User können Skype ab sofort direkt über Nokias eigenen App-Store beziehen, sodass der VoIP-Client leicht für eine breite Kundenbasis zugänglich wird. Der Client ist den Unternehmen zufolge für alle Symbian 1-Geräte aus dem Hause Nokia geeignet. Insgesamt 23 Modelle werden anfangs unterstützt, darunter Nokias Touchscreen-Modelle N97 und 5800 ebenso wie weitere Modelle vor allem aus der E- und N-Serie.

Für die Nutzer stehen somit günstigere Telefongespräche nicht zuletzt ins Ausland in Aussicht. Natürlich zeigt der Symbian-Client an, welche Skype-Kontakte online und für einen Anruf oder eine Sofortnachricht verfügbar sind. Er verspricht unter anderem auch einen leichten Import von Kontakten aus dem Smartphone Adressbuch und die Möglichkeit, Fotos und Videos auszutauschen.
Quelle: [pte]

· Skype

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Skype: Interview mit CEO Josh Silverman
posted by Admin - 05.02.2010 um 20:56:05
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· handelsblatt.com: "Wir haben ein fundamentales Problem"

· Skype VoIP Software

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iPad - Apple enthüllt das Riesen-iPhone
posted by Admin - 28.01.2010 um 18:39:51
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iPad: Apple Tablet entpuppt sich als Riesen-iPhone
9,7-Zoll-Gerät als Brücke zwischen Handys und Notebooks

San Francisco (pte/27.01.2010/21:55) - Mit dem iPad hat Apple am Mittwochabend seinen lange erwarteten Apple-Tablet präsentiert. Das User Interface und Design des 9,7-Zoll großen Geräts sind stark am iPhone angelehnt. Der knapp dreimal so große Multitouch-Screen verspricht allerdings eine flexiblere Nutzung des Geräts - etwa als hochwertigen E-Book-Reader, Medienplayer, Spielkonsole oder um Dokumente mit Zehn-Finger-System auf der virtuellen Tastatur zu bearbeiten. Telefonieren ist auf dem Gerät allerdings nicht vorgesehen.

Zwischen Smartphone und Notebook

Apple-CEO Steve Jobs stellte den Tablet als neue Gerätekategorie vor, die eine Brücke zwischen Smartphones wie dem iPhone und Notebooks schlägt. "Handlicher und intimer als ein Notebook, aber weitaus leistungsstärker als ein Smartphone muss es sein", umriss Jobs die Anforderungen an ein derartiges Gerät. Mit einer Dicke von gerade einmal 1,27 Zentimetern und einem Gewicht von 0,68 Kilogramm ist das Gerät auch entsprechend handlich ausgefallen.

Der Webzugang erfolgt über WLAN bzw. Mobilfunknetz. Anders als das iPhone wird der iPad auch ohne Vertragsbindung und also entsperrt erhältlich sein. Alle Zutaten, die dem iPhone seinen Erfolg bescherten, finden sich auch beim iPad wieder. Das Betriebssystem wurde auf iPhone-Basis weiterentwickelt und inkludiert neben den bekannten iPod-, Calender-, Google-Maps- und Fotofunktionen auch Zugriff auf alle Applikationen aus dem App-Store. Alle bereits erhältlichen bzw. bereits erworbene Programme können auch auf dem iPad genutzt werden - ein weiteres Zugeständnis an bestehende iPhone- bzw. iPod-Touch-User.

Schlechte Nachrichten für Kindle und Co

Für E-Book-Geräte wie Amazons Kindle oder Walmarts Nook bedeutet Apples iPad definitiv schlechte Nachrichten. Denn mit dem neuen Tablet und der dafür entwickelten iBook-Applikation steigt Apple wie erwartet groß ins E-Book-Geschäft ein. Nicht nur, dass Apple über Nacht seinen bereits etablierten iTunes-Store um die E-Book-Kategorie erweitern kann - vielmehr kann das Unternehmen mit dem kontrastreichen, farbigen Multitouch-Screen das technologisch ausgereifteste Display auf dem Markt anbieten.

Was durch die Kombination Displaytechnologie, Webanbindung und dem von Apple selbst hergestellten 1.0-GHz-Prozessorchip in diesem Bereich möglich ist, zeigte die von der New York Times entwickelte iPad-Applikation auf. Als Zeitung der Zukunft angepriesen, bekommen User damit digitale Nachrichtenartikel in zeitungsähnlichem Format, aber mit multimedialem Content wie eingebetteten Videos und zoombaren Fotos in die Hand gedrückt.

Einstiegspreis von 499 Dollar

Die Gerüchte rund um einen hohen Verkaufspreis von rund 800 Dollar bewahrheiteten sich nur teilweise. Um möglichst viele Käufer anzusprechen, hat Apple die Einstiegsvariante mit 16 Gigabyte Speicher bei 499 Dollar angesetzt. Die 3G-fähige Version fällt mit 629 Dollar allerdings teurer aus. Das Top-Modell mit 64 Gigabyte Speicher wird 699 (nur WLAN) bzw. 829 Dollar (WLAN und 3G) kosten. Als wahrscheinlich gilt allerdings, dass die Geräte mittels Vertragsbindung bei den jeweiligen Mobilfunkanbietern günstiger angeboten werden.

Als Zubehör wurde neben der adaptierten iWorks-Software-Suite ein Keyboard-Dock vorgeführt, mit dem man den Tablet zu einem Laptop-artigen Gerät umfunktionieren kann. Über eine spezielle Halterung kann das Gerät auch als frei stehender Video-Player verwendet werden. Die Synchronisierung mit iTunes erfolgt weiterhin etwas umständlich ausschließlich per USB-Kabel. Die Batterieleistung gab Jobs mit zehn Stunden im Dauerbetrieb bzw. einem Monat im Standby an.

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