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VoIP FAQ / Voice over IP Glossar / SIP / Internet-Telefonie


Welche Datenmenge/Bandbreite beansprucht ein Gespräch mittels VoIP

Ähnlich Musik beim MP3-Format wird die Sprache bei VoIP vor der Übertragung über das Netz komprimiert. Wie stark diese Kompression ist, hängt von den verwendeten Codecs ab. Sowohl VoIP-Software als auch -Hardware kann in der Lage sein, die Kompression je nach verfügbarer Bandbreite automatisch zu verstärken oder zu vermindern.

Je nach Kompressionsgrad liegt die Datenmenge von Voice oder IP zwischen minimal etwa 12 kbit/s und maximal etwa 80 kbit/s. Zum Vergleich: ISDN bietet eine Datenrate von 64 kbit/s. Ein heutzutage üblicher DLS-1000 Anschluss bis zu 1024 kbit/s Download-Geschwindigkeit und einen Upstream von bis zu 128 kbit/s. Aufgrund dieser ungleichen Raten wird diese DSL-Art übrigens als asymmetrisch bezeichnet (ADSL).

Die viel geringere Upstream-Kapazität ist denn auch der Flaschenhals bei der Internet-Telefonie in Verbindung mit DSL. Wenn gleichzeitig zu einem Gespräch andere Internet-Anwendungen (z.B. Upstream-intensive ftp-Uploads, Games) Upstream-Bandbreite beanspruchen, kann die Sprachqualität darunter leiden.

Gute VoIP-Router versuchen dies u.a. durch die Bevorzugung der VoIP-Anwendung auszugleichen, andere laufende Up-/Downloads werden dabei automatisch reduziert - Stichwort Bandbreitenmanagement, Priorisierung, Traffic Shaping, Quality of Service (QoS).

siehe auch: FAQ: Codec


Letzte Änderung des VoIP-FAQ-Artikels: 2005-08-11 17:37
Verfasser des VoIP-FAQ-Artikels: voip-sip.de